Herz-Wege mit Pferden
Herz-Wege mit Pferden

Pferdecoaching für Hochsensible

Als Hochsensible können wir Brücken bauen, Türen öffnen und neue Wege bahnen. Unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unser Einfühlungsvermögen enthalten ein großes Potenzial. Deshalb ist es nie zu spät, unsere scheinbare Schwäche in Kraft zu verwandeln!

 

Pferde sind die natürlichsten Lehrmeister für diese Entwicklung, die wir uns denken können. Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie so sind, wie wir wieder werden wollen. Pferde sind von Natur aus hochsensibel, und zugleich stehen sie mit ihren Hufen fest auf dem Boden.

Liebe Hochsensible,

es gibt viele Theorien und Erklärungen für das, was uns ausmacht. „Hochsensibel“ zu sein, bezeichnet den kleinen Unterschied zu „den Anderen“. Unsere energetischen Antennen sind deutlich feiner getunt als bei rund 80% der uns umgebenden Menschen. Der Radius unserer Wahrnehmung und die Dichte der Eindrücke sind einfach viel größer.

Ein Beispiel für ein typisches Erlebnis einer Hochsensiblen: Stell dir einen Raum vor, in dem zehn Menschen miteinander sitzen. Sie wollen zusammen ein Haus bauen und tauschen sich darüber aus. Je länger die Unterhaltung dauert, umso lebhafter wird sie. Wünsche, Bedürfnisse, Vorlieben, Argumente und Bedenken werden ausgetauscht, Interessen vertreten, und unsichtbar ist die Rollenverteilung in der Gruppe in vollem Gange. Du sitzt dabei. Anfangs hast du noch begeistert mitgemacht. Aber inzwischen kannst du nicht mehr klar denken und auch nicht mehr klar fühlen. Der ganze Raum ist mehr und mehr in Schwingung geraten. Die Worte, die ausgetauscht werden, sind nur die halbe Wahrheit. Im Unsichtbaren findet die andere Hälfte der Unterhaltung statt. Da schwingen all die Gefühle, die nicht ausgedrückt werden: Angst, Bedürftigkeit, Neid, Verletzbarkeit, Ärger. Da webt sich ein Netz der Beziehungen, und du kannst gar nicht anders als dieses Netz wahrzunehmen – aber die Eindrücke sind wie eine Flut und daher nicht klar und genau, sondern diffus und überwältigend. Inmitten all der Schwingungen und Resonanzen hast du vergessen, wer du grad selbst bist. Deine Bedürfnisse? Deine Ideen und Wünsche? Sie schwimmen irgendwo in diesem Meer der Energien zwischen all den anderen. Wie fühlst du dich gerade? Wenn du das wüsstest! Wenn du das jetzt noch wahrnehmen könntest! Wieder einmal hast du dich in den energetischen Wogen der Gruppe verloren.

 

Dies ist nur ein kleines Beispiel für die Lebenssituation vieler Hochsensibler. Wir sind mit einer gewissen Offenheit für das Unsichtbare auf die Welt gekommen. Wir spüren oder „sehen“ Energien. Wir haben als kleine Kinder mehr geweint als andere, weil wir die Traurigkeit der Erwachsenen um uns her  gespürt haben, der Erwachsenen, die nicht mehr weinen konnten. Wir haben den Schmerz, die „große Wunde“ schon immer gefühlt. Die kollektive Wunde, den großen Schatten, in dem sich menschliches Trauma, menschliche Lebensangst, menschliches Leid unerlöst verbunden haben. Die Reaktion unserer Umwelt war nicht gerade verständnisvoll. „Nun fang nicht schon wieder an zu heulen!“ „Nun komm, es ist ja wieder gut!“ „Was du dir immer einbildest …“

Wir haben als Kinder und Jugendliche wieder und wieder erlebt, dass gesprochene Worte nicht den authentischen Gefühlen einer Person entsprechen. Und wir haben gelernt, dass unsere Wahrnehmung „falsch“ ist. Die „Wahrheit“ zu sagen, war und ist meistens mit unangenehmen Folgen verbunden. Mitten in einer Welt, die von der Wunde nichts wissen und nur die Sonnenseite des Lebens gelten lassen will – Wachstum, Blüte, Erfolg, Leistung, Jungsein, Schönsein –, haben wir das Kostbarste in uns verloren.

 

Unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unser Einfühlungsvermögen enthalten eine große Kraft! Sie sind unser Beitrag an die Gemeinschaft. Wir können Brücken bauen, Türen öffnen und Wege bahnen für uns und andere. Deshalb ist es nie zu spät, unsere Schwäche in Kraft zu verwandeln!

Als Hochsensible haben wir zusammen mit der Fähigkeit zur Feinwahrnehmung auch die Kraft erhalten, die vergleichsweise enorme Intensität und Aufladung der feinstofflichen Wirklichkeit auszuhalten. Wir stehen mit einem Bein in der Materie und mit dem anderen im energetischen Raum. Wenn wir vertrauen könnten auf diesen inneren Schatz, könnten wir auch die kollektive Wunde aushalten. Wir könnten unser Umfeld harmonisieren. Aber oft ist unsere Gabe verblasst zu einer Ahnung, denn uns wurde beigebracht, uns anzupassen an den normativen Strom. Die energetisch zugelassenen Richtwerte. Das war schlimm, denn dann stehen wir viel schlechter da als andere.

 

Hochsensible sind oft instabil, wissen nicht, wer sie sind. Sie haben keine Grenzen und bauen deshalb Mauern, um sich zu schützen. Oder sie verlieren sich ganz und leben das Leben der anderen, weil sie von Natur aus Empathen sind und ihr Mitgefühl sie dazu verführt, die Lasten der anderen zu tragen, ohne dass diese überhaupt darum gebeten hätten.

Wenn es dann mal zu viel wird, reagieren Hochsensible wie ein brausender Wüstensturm. Die Hülle bricht auf, und ein Schwall unbewältigter Energien und Gefühle bricht hervor und verwüstet die Umgebung. Unkontrollierbar und für sie selbst genau so schlimm wie für die anderen. Aber während die anderen ihre schützenden Grenzen haben, hinter die sie sich schon bald zurückziehen können, schwimmen sie im Treibsand und sind mal wieder damit beschäftigt, die verstreuten Einzelteile, in die sie sich aufgelöst haben, zusammenzusuchen. Ihre Liebe ist in Ohnmacht aufgegangen.

 

Es ist an der Zeit, dies zu ändern! Die Welt braucht Hochsensible als Brückenbauer in die unsichtbaren Welten. Was wir „sehen“ können, ist genauso real wie der Tisch, der vor uns steht. Feinwahrnehmung ist eigentlich ein wunderbarer Weg raus aus dem Kopf und rein in den Körper, mitten ins Herz. Wir haben uns verbogen und müssen erstmal unsere eigene Mitte wieder finden. Wir brauchen den sicheren Hafen eines starken Körpergefühls, damit wir uns nicht in den energetischen Schichten des Mentalen und Emotionalen verlieren. Unsere Füße müssen die Erde spüren können. Wenn wir glücklich leben wollen, müssen die Mauern ersetzt werden durch flexible Grenzen. Und es gibt einige Verhaltensmuster und Glaubenssätze, die entlarvt und verabschiedet werden wollen. Wir haben sie entwickelt, um zu überleben – aber jetzt wollen wir leben!

 

Wie alle Menschen brauchen wir die Herzverbindung mit dem Augenblick. Im wärmenden Strahlungsfeld unseres Herzens finden wir unser wahres Selbst wieder und können uns selbst annehmen als die, die wir wirklich sind.

Selbstliebe! Das Selbstwertgefühl von Hochsensiblen ist oft sehr schwach ausgeprägt, oder noch schlimmer, es sitzt fest in einer eigenartigen Ambivalenz: Sie glauben gleichzeitig, dass sie feiner und besser sind und halten sich für schwach und unfähig.

Wenn wir unsere Gabe, das Unsichtbare zu spüren und zu sehen, auf eine solide, tragfähige Basis stellen und von allen Tabus und Konditionierungen befreien, sind wir für uns selbst und für andere eine Quelle des Wohlbefindens, der Harmonie und der Inspiration. Unsere Fähigkeit, feinzufühlen und feinzusehen, können wir nun wohltuend für die Gemeinschaft  einsetzen. Vielleicht können wir hier und da im richtigen Moment ein befreiendes Wort beisteuern? Oder einfach den Raum halten, den wunderbaren Raum der Möglichkeiten, in dem rigide und festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster nicht mehr dominieren können. Auf jeden Fall können wir jetzt mitmachen beim Planen des Hauses, das wir gemeinsam bauen wollen.

 

Pferde sind die natürlichsten Lehrmeister für diese Entwicklung, die wir uns denken können. Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie so sind, wie wir wieder werden wollen. Pferde sind von Natur aus hochsensibel, und zugleich stehen sie mit ihren Hufen fest auf dem Boden. Ihr Bewusstsein wechselt mühelos zwischen ihrem Körper und der Umgebung. Sie haben den Gemütszustand eines Menschen schon erfasst, bevor er sich ihnen ganz genähert hat, und sie lassen sich nicht durch Worte und Masken täuschen. Ihr Verhalten, ihre Bewegungen spiegeln den authentischen Zustand ihres Gegenübers. Sie sind hoch verletzbar, aber immer bereit zu vergeben und immer ausgerichtet auf gemeinschaftliche Harmonie. Was fühlen wir, wenn wir uns mit ihnen verbinden? Fast alle Teilnehmer in den Workshops und Coachings antworten auf diese Frage: Liebe. Reine Herzenergie.

 

Im Zusammensein mit ihnen schauen wir in den Spiegel und finden darin uns selbst: feine, verletzbare, sanfte und doch unglaublich kraftvolle Wesen! Pferde helfen uns zu entdecken, wie wunderbar es sich so leben lässt.

 

Coaching mit Pferden für Hochsensible ist ein Weg ins authentische Selbst ohne viele Worte. Ich bin ihn selbst gegangen und möchte ihn zusammen mit meinen Pferden auch anderen öffnen.

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Ausbildung zur Freiarbeit mit Herz - Trainerin: Infos hier

AKTUELL:

 

Bundesweiter Heldenreise-Tag:

in 5 Bundesländern auf 11 Höfen -

6. Mai 2017: Infos hier

 

Lebenstraining für Hochsensible - ein Sommerkurs in 37217 Ziegenhagen - Infos hier

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Die nächsten Freiarbeitskurse

29./30. April in 29367 Steinhorst

13./14. Mai in 23847 Bliestorf

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Freiarbeit mit Herz für Fortgeschrittene am 10./11. Juni

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